Für STS-01 brauchst du eine Drohne der Klasse C5, für STS-02 eine der Klasse C6. Für STS-01 geht auch eine C3-Drohne, die mit einem passenden C5-Zubehörsatz nachgerüstet ist.
Woran erkenne ich die Klasse? Am Klassenkennzeichen auf der Drohne und in der Herstellerangabe. Der Hersteller muss die Konformität erklären. Inzwischen gibt es zahlreiche C5- und C6-Modelle, auch von bekannten Herstellern.
Meine Drohne hat C0, C1, C2 oder gar kein Klassenkennzeichen. Was nun?
- Im Standardszenario darfst du sie nicht einsetzen.
- In der offenen Kategorie fliegst du sie weiter wie gewohnt. Ohne Klassenkennzeichen hängt es vom Gewicht ab: Drohne ohne C-Label – darf ich die noch fliegen?
- Für Einsätze in der speziellen Kategorie mit so einer Drohne brauchst du eine Betriebsgenehmigung (PDRA oder SORA). Dafür wird die STS-Theorie oft als Qualifikation verlangt. Der Kurs lohnt sich dann trotzdem.
Eine Drohne darf nicht „umklassifiziert“ werden. Ein Klassenkennzeichen vergibt nur der Hersteller. Es lässt sich nicht nachträglich beantragen.
Überblick über alle Klassen: Was bedeuten die Drohnenklassen C0 bis C4?
Rechtsgrundlage: DVO (EU) 2019/947, UAS.STS-01.020(1)(f) und UAS.STS-02.020(8); Delegierte Verordnung (EU) 2019/945, Teil 16 (C5 und C5-Zubehörsatz) und Teil 17 (C6).